Archiv der Kategorie: Schulleben

„Heimat“ im Kino

Die 8. Klassen besuchten in der ersten Schulwoche das Mühldorfer Kino im Rahmen der Biennale Bavaria International, einem internationalen Festival des Neuen Heimatfilms, das vom 15.-19.09.2021 in der Inn-Salzach-Region stattfand.
Rund um das Thema „Heimat” wurde den Schülerinnen und Schülern der Realschule Waldkraiburg die Komödie „Zoros Solo“ vorgestellt.
Begeistert vom Film kehrten die Jugendlichen anschließend wieder mit dem Zug an die Schule zurück.
So kann das neue Schuljahr beginnen!

Die Waldkraiburger Realschulfamilie trauert um Johannes Hofmann

Wie ein Lauffeuer machte selbst in den Ferien und zumindest im Lehrerkreis die unfassbare Nachricht die Runde: Der Kollege Hannes Hofmann ist verstorben. Dies bedeutet sicher auch für viele Schülerinnen und Schüler, besonders aber für seine Klasse 10 c am Beginn des neuen Schuljahrs im September einen Schock.

Als Leiter der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften verstand er es nicht nur, seinen Klassen Wissen zu vermitteln, sondern sie so zu motivieren, dass sich Erfolgserlebnisse einstellten, die wiederum Freude und Spaß aufkommen ließen.

Nachdem er von der Kollegin Irmgard Westermair 2015 die Bereiche Ausbildung und Berufsorientierung übernommen hatte, legte er besonderen Wert auf gute Kontakte mit regionalen Firmen und Institutionen. So wurden Experten zu Berufsinformationstagen eingeladen, bevorzugt in Begleitung ehemaliger Realschüler, die inzwischen gute Posten innehaben, 2021 zum ersten Mal im Online- Format.

Seit 2019 bestand außerdem eine von ihm mit initiierte Bildungspartnerschaft mit den Firmen ODU und Netzsch, um so möglichst vielen Jugendlichen Wochenpraktika mit betrieblicher Ausbildung zu bieten.

Daneben vertrat Hofmann als BRLV-Ortsvorsitzender die Belange seiner Schule als Delegierter beim Landesrealschultag. Lange Jahre war er rühriger Personalratsvorsitzender, was sicher für seine große Beliebtheit im Kollegium spricht. Die wurde u.a. auch gefördert durch seine Bierbraukurse und seine kräftige Bassstimme, mit der er den Lehrerchor verstärkte.

Als der gebürtige Oberpfälzer 2002 in Waldkraiburg als Lehrer eine Anstellung fand und seine Frau Maria an der Realschule Haag beschäftigt war, kam im selben Jahr seine Tochter Franziska zur Welt, ihr folgten die Schwestern Theresa 2005 und Veronika 2009. Der Familienmensch Hannes pflegte in Gars-Bahnhof nicht nur gut nachbarschaftliche Beziehungen: Er war bekannt als leidenschaftlicher Koch und Likörbrauer. Dazu half er regelmäßig jedes Jahr in den Ferien seinem Bruder, der den väterlichen Bauernhof geerbt hatte.

Am 16.August verstarb Johannes Hofmann im Alter von nur 47 Jahren nach einem Herzinfarkt.

Irmgard Westermair: Was er sagte, meinte er auch so, ein absolut loyaler Kollege.

Wichtig war für ihn, dass seine Schüler gut abschnitten. So wurden z.B. vor der Abschlussprüfung zusätzlich Dutzende Übungsblätter entworfen. Wir möchten uns von ihm verabschieden mit den Worten, die er seinen Entlassschülerinnen einmal mit auf den Weg gab: „Macht es gut, Mädels, euer Papa Hofmann!“

Mach’s guat, liaba Hannes!

fis

Müllpolizisten im Einsatz

Mara Lenz und Emily Braun (Klasse 6g) hatten sich zum Ziel gesetzt gegen das Müllproblem an unserer Schule anzukämpfen. In der Pause am Dienstag, 27.7. wagten sie ihren ersten Streifzug durch die Pausenbereiche. Sie wiesen Schüler darauf hin, den eigenen Müll zu entsorgen und sammelten fallende Tüten und Plastikfolien ein. Von den Mitschülern wurde der Dienst respektiert und es zeigten sich durchaus positive Akzente. Im nächsten Schuljahr wollen die beiden regelmäßig auf Streife ziehen und sich für den Umweltschutz an unserer Schule einsetzen.

Filmproduzenten im Geographieunterricht

Die Schüler der Klassen 8a, 8b und 8c lernten im Distanzunterricht nicht nur interessante Informationen rund um das Fach Geographie, sondern auch, wie man zum Produzenten eines eigenen Erklärvideos wird.  Mit technischem Geschick, enormer Mühe und viel Herzblut erstellten die Schülerinnen und Schüler eigenständig Erklärvideos zu den Themengebieten China und Indien. Im Präsenzunterricht wurden die gelungenen Werke dann anschließend im Klassenverband betrachtet und gebührend gewürdigt. 
Hut ab vor eurer Leistung! 

Unser Christbaum

Nach 2018 hat die Schule dieses Jahr wieder einen Christbaum. Viele Kollegen und Klassen haben mitgeholfen, den Baum mit selbstgemachtem Schmuck zu bestücken. Einen extra Dank an die fleißigen Helfer aus der 10a, die erneut beim Schmücken geholfen haben.

Wir wünschen Ihnen Allen, gerade in diesen schwierigen Zeiten eine gesunde Adventszeit, ein frohes und besinnliches Fest, viel Zeit mit der Familie und einen guten Rutsch in ein hoffentlich ruhigeres Jahr 2021.

Hasenalarm beim Home Schooling

Was beim Home Schooling herauskommt, schmeckt vorzüglich und sieht appetitlich
aus. Das beweisen die Bilder, die Schüler aus den 7. Klassen an ihre Lehrerin
Frau Schillhuber geschickt haben. Sie hatten die freiwilligen Arbeitsaufträge
und Rezepte aus dem Fach EG (Ernährung und Gesundheit)zugeschickt bekommen und
machten sich sofort an die Arbeit. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Auftritt der Chorklasse 6c beim traditionellen Adventssingen in Altötting

Auftritt der Chorklasse 6c beim traditionellen Adventssingen in Altötting

Wie es nun schon seit einigen Jahren gute Tradition ist, durfte die Chorklasse auch im vergangenen Advent bei einem der 5 Konzerte des traditionellen Adventssingens als Kinderchor teilnehmen. Bereits viele Wochen vorher erarbeiteten die 26 Mädchen der Chorklasse 6c zwei Lieder, die in den Ablauf des weihnachtlichen Geschehens passten und im Bereich Verkündigung und Erwartung ihren Platz im Programm fanden. Ein kurzes Ansingen als Generalprobe musste reichen, um in der riesigen Basilika in Altötting den Raum mit Gesang zu füllen. Dabei wurden die jungen Sängerinnen von einem Trio aus professionellen Holzbläsern begleitet. Aufgeregt, aber sehr konzentriert und diszipliniert bewältigten die Mädels ihre beiden Auftritte vor vielen Zuhörern in der andächtigen Atmosphäre des eindrucksvollen Kirchenschiffes. Es war für die Chorklasse ein anspruchsvolles, aber auch unvergessliches Erlebnis.
A. Miecke

Fertigung von Mund-Nasen-Abdeckungen in der Coronakrise

Wir, das sind Emilia und Chiara Neubauer und Fiona Waldmann, nähen seit dem Corona – Ausbruch und Beginn der Schulschließungen sog. Mund-Nasen-Abdeckungen. Als „Mundschutz“ darf man diese Artikel nämlich offiziell nicht bezeichnen, da sie kein Medizinprodukt sind.
Wir kamen darauf, weil drei Elternteile sowie Oma und Opa in einem Gesundheitsberuf arbeiten und wir mitbekommen haben, wie aussichtslos es war (und immer noch ist), einen Mundschutz zu kaufen. In ganz Deutschland fehlt es an geeigneter Schutzausrüstung. Somit suchten wir uns im Internet eine Anleitung und legten los. Sofort baten auch die Kollegen unserer Eltern darum, ihnen unser selbstgenähtes Produkt zukommen zu lassen und anschließend kamen auch eine Bäckerei, eine Metzgerei und zwei Waldkraiburger Altenheime auf uns. So nähten wir fleißig, unsere Eltern lieferten aus und Oma und Opa besorgten das Material. Im Team haben wir wirklich viel erreicht und uns war nie langweilig.
Wir hoffen, ihr bleibt gesund!
Euere Mitschüler, Emilia, Fiona und Chiara