Am 22.6.26 – dem letzten Tag vor den Pfingstferien – erlebten unsere 9. Klassen in der Aula ein ganz besonderes Theaterereignis: Zwei Improvisationsschauspieler des Augsburger Theaters „Bühnenpolka“ besuchten uns und spielten für die Schülerinnen und Schüler spontan erfundene Geschichten.
Dabei durften die Jugendlichen jederzeit mitentscheiden, wie sich die Handlung entwickeln sollte. So entstanden auf der Bühne Trennungsdramen, Lerntipps und auch eine Urlaubsgeschichte, bei der ein Schüler mithilfe von zwei Buzzern entscheiden konnte, ob die Szene weitergespielt oder spontan verändert wurde. Insgesamt hatten einige Neuntklässler die Möglichkeit, selbst mitzuspielen und auszuprobieren, wie viel Spaß spontanes Agieren auf einer Bühne machen kann. Auch unser Technikteam hatte große Freude daran, die Vorstellung mit Licht und Ton zu begleiten.
Am Ende gaben die Profis Marianna und Markus noch hilfreiche Tipps für die nach den Ferien anstehenden Projektpräsentationen der 9. Klassen.
Insgesamt war es eine sehr gelungene Theatervorstellung, bei der die Lachmuskeln stark beansprucht wurden und bei der alle Beteiligten viel Freude am gemeinsamen spontanen Theatererlebnis hatten.
Im Wahlfach Robotik beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen im Laufe des Schuljahres mit dem Bau und der Programmierung von Robotern. Dafür nutzten sie Lego Education Spike Prime Sets, mit denen sie verschiedene Funktionen ausprobieren und ihre Roboter Schritt für Schritt weiterentwickeln konnten. Besonders spannend wurde es, als die gebauten Fahrzeuge gegeneinander antreten sollten – ganz im Stil der bekannten TV-Sendung „Robot Wars“. Die Roboter wurden so vorbereitet, dass sie im Duell unterschiedliche Aufgaben bewältigen konnten. In Gruppen entwickelten die Kinder Strategien, testeten ihre Ideen und passten sowohl den Aufbau als auch die Programmierung an, wenn etwas im Kampf nicht wie geplant funktionierte. So lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Grundlagen in Technik und Programmierung, sondern auch Teamarbeit, Ausdauer und die Fähigkeit, aus Tests und Ergebnissen gezielt Verbesserungen abzuleiten.
In der Schulwoche nach den Pfingstferien wurde es an unserer Schule noch einmal besonders bunt. Die Mottowoche sorgte täglich für gute Stimmung, brachte viel Abwechslung in den Schulalltag und bot gerade in der oft stressigen Prüfungszeit eine willkommene Gelegenheit, auf andere Gedanken zu kommen. Mit vielen Ideen, Begeisterung und Engagement beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen an den verschiedenen Aktionen. Die außergewöhnlichen Verkleidungen und lustigen Einfälle machten die Woche zu einem besonderen Erlebnis und sorgte für viele unvergessliche Momente. Auch die zahlreichen Fotos zeigen, wie viel Freude alle Beteiligten an der gemeinsamen Aktion hatten.
Der Start in die Mottowoche war besonders kreativ. Die Schülerinnen und Schüler ließen ihre Schultaschen zu Hause und transportierten ihre Schulsachen stattdessen in den unterschiedlichsten Gegenständen. Von Einkaufswagen über Koffer bis hin zu einem kleinen aufblasbaren Pool war alles vertreten. Die vielen originellen Ideen sorgten bereits am ersten Tag für zahlreiche Lacher.
Am zweiten Tag wurde es gemütlich. In Schlafanzügen, Bademänteln und kuschligen Hausschuhen kamen viele Schülerinnen und Schüler in die Schule. Der Pyjamatag brachte eine entspannte Atmosphäre in die Klassenzimmer und zeigte, dass Lernen auch einmal ganz bequem sein kann.
Beim Motto ,,Anfangsbuchstabe“ verkleideten sich die Zehntklässler passend zum ersten Buchstaben ihres Namens. Dabei gab es viele Überraschungen, denn nicht immer war sofort erkennbar, welche Figur oder Rolle dargestellt wurde. Beim Erraten der verschiedenen Kostüme hatten die Lehrer ebenso sichtlich viel Spaß daran, wie die Schüler.
Am vierten Tag wurde die Zeit zurückgedreht. Viele erschienen mit Schultüten, bunten Rucksäcken oder andere Erinnerungen an ihren ersten Schultag. Das Motto sorgte für nostalgische Momente und zeigte, wie schnell die Schulzeit vergeht.
Den krönenden Abschluss bildete der Tag der Gruppenkostüme. Besonders ins Auge fiel eine Gruppe von Dinosauriern, die gemeinsam mit ihrem Dino-Forscher für viele Blicke und gute Stimmung sorgten. Mit viel Kreativität und Einsatz wurden die verschiedensten Ideen umgesetzt, wodurch ein farbenfroher und gelungener Abschluss der Mottowoche entstand. Maßgeblich dazu beigetragen hat auch die Schülersprecherin Anna Thaller, die sich mit großem Engagement für die Mottowoche eingesetzt hat.
Am 19.05.2026 unternahmen die sechs 5. Klassen einen gemeinsamen Ausflug in den Wildpark Poing. Trotz des regnerischen Starts in Waldkraiburg konnten die Schülerinnen und Schüler bei schönem Wetter viele heimische Tiere wie Hirsche, Wildschweine, Ziegen und Greifvögel aus nächster Nähe beobachten. Besonders beliebt war der Streichelzoo, in dem die Kinder die Tiere füttern und anfassen durften.
Während des Vormittages lernten die Klassen viel über die Lebensweise der Tiere und den Schutz der Natur. Zwischendurch blieb genügend Zeit zum Spielen, Essen und gemeinsamen Entdecken des Parks. Der Ausflug stärkte nicht nur das Wissen über die Tierwelt, sondern auch die Gemeinschaft der Klassen.
Pünktlich um 13 Uhr kehrten alle müde, aber glücklich von einem erlebnisreichen Ausflug zurück.
Schon im normalen Schulalltag werden die Schüler auf ein selbstständiges und erfolgreiches Leben vorbereitet. Aber einmal im Jahr kommt diese „Lebenskompetenz“ noch einmal mehr zum Tragen. Während den „Alltagskompetenzen“ schauen die Schüler über den schulischen Tellerrand: sie gehen zum Seniorenheim, spielen dort mit den Bewohnern, sehen, wie ein Leben in der Seniorenresidenz abläuft; andere Schüler helfen bei der „Tafel“ Essen zu sortieren und merken, dass nicht jeder genügend Geld für Lebensmittel hat; dann werden biologische Kunststoffe in der Schule hergestellt, alte Tassen per „Upcykling“ verschönert, externe Fachleuchte kommen für Vorträge zur Mediennutzung, zu respektvollem Umgang, wieder andere Kochen in der Schulküche und und und.
Die Schüler haben also eine sehr große Bandbreite um noch mehr Erfahrungen zu sammeln, die sie für das Leben fit machen!
Auf diesem Wege vielen Dank an die Kollegen, die jedes Jahr dafür sorgen, dass die Alltagskompetenzen so breit aufgestellt sein können und erfolgreich verlaufen!!
Für die Neuntklässler der Realschule Waldkraiburg stand eine außergewöhnliche Sportstunde auf dem Programm: Sie absolvierten den polizeilichen Sporttest – eine Prüfung, die alle Bewerberinnen und Bewerber bestehen müssen, um eine Ausbildung im bayerischen Polizeidienst beginnen zu können. Der Test umfasst vier Disziplinen: Kleinbankspringen, Bankdrücken, Pendellauf und den Cooper-Test.
Den Auftakt bildete der Pendellauf, bei dem Geschicklichkeit und Schnelligkeit geprüft werden. Zwei Kleinbänke stehen zehn Meter voneinander entfernt. Von der Startlinie aus springen die Teilnehmer über die Bank, nehmen ein Seil auf und sprinten zurück. Dort legen sie es ab, überspringen die andere Bank und nehmen erneut ein Seil mit. Dieser Ablauf wird viermal wiederholt, die Zeit wird gestoppt. Jeder darf zwei Versuche absolvieren – die bessere Zeit zählt. „Drei, zwei, eins, los!“, ruft Polizistin Frau Rein, und schon starten die ersten beiden Schüler.
Besonders kräftezehrend ist das Kleinbankspringen: In 30 Sekunden sollen so viele beidbeinige Sprünge wie möglich über eine wadenhohe Bank ausgeführt werden. „Viele machen einen unnötigen Sicherheitssprung, der wertvolle Zeit kostet“, erklärt Frau Rein. Mit solchen Tipps möchten die beiden anwesenden Polizisten den Jugendlichen den späteren echten Sporttest erleichtern.
Bei der dritten Station, dem Bankdrücken, wird die Kraft gemessen. Dafür stehen eine Flachbank und eine Langhantel bereit. Das Gewicht beträgt 45 % des Körpergewichts bei Frauen und 60 % bei Männern, mindestens jedoch 22,5 Kilogramm. Die Zahl der vollständig ausgeführten Wiederholungen bestimmt die Note.
Zum Abschluss war der Cooper-Test vorgesehen: Ein Zwölf-Minuten-Lauf, bei dem möglichst viele 100-Meter-Abschnitte zurückgelegt werden sollen. Aus zeitlichen Gründen konnte diese Disziplin jedoch nicht mehr in jeder neunten Klasse durchgeführt werden.
Die Polizisten betonten, dass der Einstellungstest weit mehr umfasst als sportliche Leistungen. „Man muss nicht nur hüpfen können, sondern auch Berichte schreiben“, so Frau Rein. Der erste Prüfungstag enthält einen Sprachtest, einen Grundfähigkeitstest sowie eine Gruppendiskussion. Am zweiten Tag folgen ein persönliches Bewerbungsgespräch, der Sporttest und schließlich eine ärztliche Untersuchung.
Zum Abschluss hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich direkt vor Ort über den Polizeiberuf zu informieren.
Bereits seit einigen Jahren spendet die Firma Schörghuber – Spezialtüren aus Ampfing der Staatlichen Realschule Waldkraiburg Materialien für den Abschlussprüfungszweig Werken.
Herr Andreas Grad, Ausbilder der Firma Schörghuber überreichte auch in diesem Jahr eine großzügige Materialspende (Bretter in verschiedensten Abmessungen) im Wert von ca. 600 Euro.
Die Materialübergabe, bei welcher neben Herrn Grad auch der Schulleiter Herr Martin Demmelhuber und der Fachleiter Werken Herr Franz Huber anwesend waren, fand im Foyer der Realschule statt.
Auch einige SchülerInnen der Abschlussklasse Werken waren anwesend.
Durch die Materialspende gewährleistet die Firma zudem, daß das von den Werkschülern zu entrichtende Werkgeld seit Jahren (trotz Inflation, Lieferkettenengpässen, …) gleich bleibt.
Nach dem überaus erfolgreichen Format der Schulskiwochen in den vergangenen Jahren entschieden wir uns diesmal – bedingt durch organisatorische Rahmenbedingungen – für eine Sportwoche im BLSV Sportcamp Regen. Rückblickend lässt sich sagen: Diese Entscheidung bescherte unseren Schülerinnen und Schülern eine Woche voller Bewegung, Naturerlebnisse und gemeinsamer Abenteuer.
Rund 150 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen machten sich auf den Weg in den Bayerischen Wald und tauchten dort in eine beeindruckend vielseitige Umgebung ein. Eingebettet in die ruhige, fast schon märchenhafte Landschaft des Waldes bot das Sportcamp ideale Voraussetzungen für eine Woche, in der körperliche Aktivität und Gemeinschaftserlebnisse im Mittelpunkt standen.
Das Camp hielt ein breit gefächertes Angebot bereit, das den jungen Menschen die Möglichkeit gab, eigene Fähigkeiten zu entdecken und neue Interessen auszuprobieren. So konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Klettern an ihre Grenzen herantasten, beim Bogenschießen höchste Konzentration beweisen und beim Mountainbiken die hügelige und naturbelassene Umgebung erkunden. Ein Ausflug in den Nationalpark gewährte faszinierende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt der Region und wurde zu einem Höhepunkt der Woche.
Die vielfältigen Spiele im Klassenverbund stärkten darüber hinaus die Klassengemeinschaft, forderten Teamgeist und regten zum gegenseitigen Unterstützen an – Fähigkeiten, die über die Schulwoche hinaus wertvoll bleiben.
Auch die Abende waren reich an besonderen Momenten: Eine stimmungsvolle Fackelwanderung durch die nächtliche Waldlandschaft, ein fröhlicher Spieleabend, das energiegeladene „Spiel ohne Grenzen“ und schließlich die Abschlussdisco, die von allen Klassen gemeinsam gefeiert wurde, schufen unvergessliche Erlebnisse und viel Raum für gemeinsames Lachen.
In ihrer Freizeit nutzten die Schülerinnen und Schüler das weitläufige Gelände des Camps auf ganz unterschiedliche Weise: Ob beim Fußballspielen, in der Tischtennishalle, in der Turnhalle, den Freiflächen oder gemütlich beim gemeinsamen Spielen in den Gemeinschaftsräumen – überall entstand lebendiges Miteinander und spürbare Freude am Zusammensein.
Auch in ihrer freien Zeit nutzten die Schülerinnen und Schüler das Gelände ausgiebig und sehr unterschiedlich: auf dem Fußballfeld, in der Tischtennishalle, in der Turnhalle, den Freiflächen oder gemütlich beim gemeinsamen Spielen in den Gemeinschaftsräumen.
Im Mittelpunkt dieser Woche standen vor allem die Stärkung der Klassengemeinschaft sowie das Kennenlernen und Vertiefen verschiedener Sportarten.
Beide Aspekte wurden während der Woche in hervorragender Weise miteinander verbunden. Es entstand eine Atmosphäre, in der sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterentwickeln konnten.
Wir blicken zurück auf ein rundum gelungenes Schullandheim, das den Schülerinnen und Schülern nicht nur sportliche Herausforderungen bot, sondern auch viele wertvolle Erfahrungen und Erinnerungen, die sicher noch lange nachwirken werden.
Es war kein regulärer Sportunterricht: Am Montag, den 09.02.26 fand an der Realschule Waldkraiburg das „Spiel ohne Grenzen“ für die 8. Klassen statt. Dabei handelte es sich um ein sportliches Team Event mit insgesamt 12 ausgetüftelten Stationen, an denen die Klassen in kurzen, abwechslungsreichen Spielen möglichst viele Punkte sammeln mussten.
Im Mittelpunkt standen dabei: Geschicklichkeit, Kondition, Konzentration, Teamgeist und Spaß. Die Spiele fanden in der Dreifachhalle der Mittelschule Waldkraiburg statt, da diese Halle genug Kapazität für insgesamt je vier 8. Klassen bot. Einen Dank an dieser Stelle für die Kooperation an den Schulleiter der Mittelschule Waldkraiburg, Herrn Ruß sowie der Stadt Waldkraiburg.
Der Wettkampf startete in den ersten drei Stunden mit den Klassen 8a bis 8d, gefolgt von den Klassen 8e bis 8h in den vierten bis sechsten Stunden. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm ging es sofort an die eingeteilten Stationen. An der jeweiligen Station angekommen, erklärten Helfer und Tutoren das Regelwerk. Dann hatte das jeweilige Team 3 min Zeit, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Der Stationswechsel erfolgte immer im Uhrzeigersinn, Start und Ende wurden mittels motivierende Musik über die Soundanlage gesteuert. Laufzettel dokumentierten die erreichten Punkte jedes Teams.
Folgende Teams konnten sich dabei einen Podestplatz sichern:
Runde 1:
Platz aus der Klasse 8 a: „Die Truppe“
Platz aus der Klasse 8 b: „No Name“
Platz aus der Klasse 8 c: „Chicken Wings“
Runde 2:
Platz aus der Klasse 8 e: „Dino Nuggets“
Platz aus der Klasse 8 h: „Faschingskrapfen“
Platz aus der Klasse 8 h: „Die Hose rutscht“
Die Fachschaft Sport der Realschule Waldkraiburg bedankt sich bei allen Mitwirkenden für dieses tolle Event sowie der Schulleitung Herrn Demmelhuber für die Realisierung dieses Projekts. Für die Zukunft wird das „Spiel ohne Grenzen“ aufgrund dieses Erfolgs wohl ein fester Bestandteil der Realschule Waldkraiburg für die 8. Klassen werden.
Artikel: Gerstmann Fotos: Schuhbeck
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