Mein Tagebuch
Die Hinfahrt
Liebes Tagebuch,
endlich ist es so weit und wir dürfen ins Skilager fahren. Die kommenden Tage werde ich Dir nun immer berichten, welche Erlebnisse ich dabei hatte und ich freue mich schon sehr darauf…..
Montag, 31.01.2011
7:00 Uhr
Wir sitzen in den Bussen. Einige Eltern stehen noch draußen und winken den Bussen nach. Der Fahrer lenkt das Fahrzeug um eine scharfe Kurve. 7:15 Uhr
Die eine klagt, dass ihr schlecht ist und sie nimmt eine Tablette nach der anderen gegen Übelkeit. Die meisten jedoch sind schon total aufgeregt! Wir haben drei Stunden Fahrt vor uns, bis wir die Pension erreichen.
7:20 Uhr
Wir holen unsere Nintendos raus und spielen Mario Party bis wir die Berglandschaft nach ca. zwei Stunden erreichen. Jeder zieht seine Kamera aus dem Rucksack und knipst ein Bild nach dem anderen.
10:45 Uhr
Endlich! Nach noch einer weiteren Stunde erreichen wir das Gästehaus Bründl. Der eine Bus fährt direkt zur Unterkunft, während die anderen, darunter auch ich, noch in ein Sportgeschäft fahren, um Helme auszuleihen. Als alle einen Helm haben, fahren auch wir zur Herberge.
11:05 Uhr
Nach einigen falschen Kurven kommen wir an. Alle stehen vor den Kofferräumen und zerren ihr Gepäck nach draußen. Die, die im Haupthaus untergebracht sind, beziehen schon ihre Zimmer. Alle anderen stapfen zum Appartement hinüber und werden, nicht ganz ihren Wünschen entsprechend, eingeteilt. Ich habe Glück, denn ich bin mit meiner Freundin in einem Zimmer. Zwei andere Freundinnen sind einen Raum neben, und ein Zimmer über mir- also alles perfekt!.
11:35 Uhr
Wir sind alle in unseren Zimmern. Jedoch müssen wir uns mit dem Auspacken beeilen, denn es gibt um 12:15Uhr Mittagessen. Es gibt Nudeln mit Fleischsoße oder Reis mit Nudeln und Tomatensoße. Nach dem Essen müssen wir uns beeilen, um noch auf die Piste zu gelangen.
13:15 Uhr
Die Profi-Skifahrer steigen mit dem ersten Bus aus. Die Anfänger und ,,Ersten Kontakte“ fahren weiter zu einer kleinen Piste. Zuerst lernen wir die grundlegenden Dinge. Danach dürfen wir mit dem Tellerlift nach oben fahren. Jedoch haben Isabelle und ich nicht mitbekommen, dass wir oben warten müssen…
14:10 Uhr
Wir zwei stehen alleine oben und denken nach, was wir jetzt machen sollen. Dann sagt Isabelle: ,,Komm, fahren wir jetzt einfach runter!“ Hmmm… ein bisschen riskant ist es schon, denn außer Bremsen können wir noch nicht all zu viel. Na ja, eigentlich können wir noch gar nichts. Und doch fahren wir runter. Ein Wunder! Wir kommen heil unten an. Doch da steht auch niemand.
14:30 Uhr
Endlich kommen die anderen in Schlangenlinien angefahren. Herr Haderer fährt vorne weg. Er kommt vor uns zum Stehen und fragt, ob wir nicht mitbekommen hätten, dass wir oben warten sollen. Na klasse, gleich bei der ersten Abfahrt fallen wir unangenehm auf, denk ich mir.
16:15 Uhr
Nachdem wir noch einige Male die Piste runtergefahren sind, fahren wir mit dem Bus wieder in die Pension. Wir gehen schnell in unsere Zimmer und ziehen uns andere Sachen an, denn es gibt gleich Abendessen.
19:30 Uhr
Erschöpft und vollgefuttert schleppen wir uns auf unsere Zimmer. Doch da dürfen wir nicht lange bleiben, weil wir gleich wieder ins Haupthaus müssen, um uns einen Film anzuschauen, der von dem falschen Verhalten auf der Piste handelt.
20:30 Uhr
Der Film ist vorbei und alle gehen auf ihr Zimmer. Um 22.00 Uhr wäre eigentlich Nachtruhe, doch ich schlafe schon völlig erschöpft vor diesem Termin gegen 21:30 Uhr ein.
Dienstag, 01.02.20117:30 Uhr
Heute ist erst um 8:15 Uhr Frühstück. Dennoch stehen manche noch früher wie 7:30 Uhr auf, da Frau Stöckl Pünktlichkeit von uns erwartet. Bei uns gibt es allerdings in der Früh schon Krach. Die Schüler, die jeweils in der Küche wohnen, möchten noch schlafen, während die anderen in der Wohnküche schon Tee kochen wollen… Schon sooo früh gibt es Ärger und das nach der ersten Nacht! Das kann ja noch heiter werden…….
Christina und ich gehen um 8:10 Uhr genervt aus der Wohnung, als einige noch am Zanken sind.
9:00 Uhr
Wir müssen schnell zurück in die Wohnungen, um uns umzuziehen, denn um 9:20 Uhr kommt der Bus zum Skigebiet.
Heute fahren alle zu der Piste, wo gestern die „Fortgeschrittenen“ und die „Profis“ waren.
10:05 UhrNachdem wir endlich wieder aus dem Bus aussteigen dürfen, werden alle in Gruppen eingeteilt. Einige der „Ersten Kontakte“ haben total Bammel vor der Piste und vor der Gondel, weil sie ja noch nie in einer Gondel gesessen sind.
11:10 Uhr
Nachdem wir einige Male herauf gelaufen waren, durften wir endlich mit dem Sessellift hinauffahren. Oben angekommen, sammelten wir uns kurz und schon ging es das erste Mal nach unten. Es war ein komisches Gefühl. Ich muss zugeben, ich hatte ein wenig Angst. Doch dann, als wir unten unversehrt angekommen waren, wollte ich immer wieder. Es war ein unglaublich tolles Gefühl!!!
13:00 Uhr -14:00 Uhr
Jetzt haben wir eine ganze Stunde lang Pause. Das ist Erholung pur, nach dem anstrengenden Skifahren. Das zehrt schon an den Nerven…. Ich sehe wie alle hastig ihre belegten Brote auspacken und sie wortwörtlich verschlingen. Naja, ich denke, dass es bei mir auch nicht besser aussieht. Nach einer Weile gehen einige in die Hütte und bestellen sich einen riesengroßen Teller Pommes. Darunter auch einige, die es auf die Currywurst abgesehen haben. Die Jungs können es nicht lassen und fangen tatsächlich eine wilde Pommes-Schlacht an. Dem einen kleben Pommes mit Ketchup im Gesicht, und dem anderen in den Haaren. Nach den Pommes folgen Gummibärchen. Die Jungs versuchen sich gegenseitig aus einiger Entfernung die Fruchtgummis zielsicher in den Rachen zu werfen, was nicht wirklich klappt! Nach dem Mittagessen war der Boden mit Gummibärchen übersät und wir schauen, dass wir Land gewinnen, denn sonst müssten wir sicher aufräumen.
14:00 Uhr -15:00 Uhr
Als alle sich die Skier umgebunden haben, sind wir startklar. Da sagt Frau Zinser, dass wir nur noch drei Stunden Ski fahren können, ehe wir zurück in die Pension müssen, was bei einigen lange Gesichter erzeugt, denn so ausgeruht wie wir nun sind, macht das Skifahren riesigen Spaß.
18:00 Uhr
Nach dem Abendessen, gehen wir nicht schlafen sondern snowtuben! Das ist so etwas wie Rodeln, bloß mit Reifen. Um 20:00 Uhr geht’s los. Alle steigen in den Bus ein und fahren zur Piste. Dort kann man nicht nur snowtuben, sondern auch Zipfelbock fahren und auch die Lehrer machen da mitJ!
22:00 Uhr
Total erschöpft kommen wir wieder in der Pension an und da ich soooo kaputt bin, lege ich mich sofort ins Bett und träume vom Skifahren!
Mittwoch, 02.02.2011
7:00 Uhr
Frühstücken- nicht alle schauen fit aus, aber das sollten sie sein, denn heute geht’s auf die Profipiste!
8:15 Uhr
Der Bus zum Skigebiet lässt auf sich warten. Letztendlich kommt er doch.
Nach einiger Fahrt kommen wir an. Alle drängeln sich wie wild aus dem Bus, um als erster bei der Seilbahn anzukommen.
13:00 Uhr
Boha! Als wir zur Mittagspause eintreffen, sind wir total geschafft!!!!! Unsere Gruppe musste mit der Seilbahn nach ganz oben zum Gipfel und wollte dann in Ruhe bis zur Alm herunterfahren. Doch das Problem bei der Sache war, dass man zweimal bis nach oben umsteigen musste und zwei Besserwisser ( wie konnten Isabell und ich nur auf die zwei hören?!?! ) meinten, dass wir bei der ersten Umsteigestation auf die Lehrerin warten müssen, die derweil in aller Gemütsruhe bis zum Gipfel hinaufgefahren ist! Nach einer halben Stunde warten, wurde es mir und Isabell zu dumm und wir sind einfach raufgefahren, wo dann auch der Rest der Gruppe war! Der Anpfiff ließ nicht allzu lange auf sich warten……..
14:30 Uhr
Wir machen uns wieder auf die Socken und fahren noch einmal nach oben. (Dieses Mal sitzen wir mit der Lehrerin in der Gondel! Sicher ist sicher… ) Noch zweieinhalb Stunden bis zur Rückfahrt.
17:30 Uhr
Alle Schüler sitzen beim Abendessen. Es gibt heute verschiedene Suppen zur Auswahl. Dazu, wie immer, leckeren Salat. Alleine davon könnte ich mich ernährenJ!
20:00 Uhr
Heute findet ein gemeinsamer Spieleabend statt. Alle versammeln sich im Gemeinschaftsraum und hören gespannt zu, was sie als Nächstes zu tun haben. Zuallererst muss jeder einen Zettel ziehen, auf dem ein Name steht. Diesen Namen gibt es öfters, also ist es Aufgabe, diejenigen zu finden, die denselben Namen auf ihrem Zettel stehen haben. Diese Schüler bilden dann eine eigene Gruppe. Das erste Spiel ist das „Salzstangen“ Spiel. Es müssen sich hierbei aus den Gruppen jeweils vier Leute auf Stühle stellen. Danach bekommt man eine Salzstange in den Mund gesteckt und muss einen kleinen Ring von Salzstange zu Salzstange reichen, bis man beim letzten angekommen ist. In diesem Spiel geht es um Zeit. Das nächste Game ist das „Kuss“ Spiel. Einer aus der Gruppe muss im Raum herumlaufen, und in der vorgegebenen Zeit, möglichst viele auf die Backe küssen. Und ein Bonus: Wer einen Lehrer küsst, kriegt gleich drei Punkte! Nur die wenigsten trauen sich das allerdings, obwohl das sicherlich schnell zum Sieg geführt hätte…… Nächstes Spiel: „Getränkeerraten“. Einer aus der Gruppe muss nach vorne gehen und ein Getränk probieren. Dann muss man in der Gruppe aufschreiben, was in dem Mix alles enthalten war. Das letzte Spiel war „MISS PIESENDORF 2011“. Dabei musste man einen Jungen aus der Gruppe zu einem Mädchen machen, also schminken, hübsch anziehen, und so weiter. Heheheheh……. Das war voll cool!!!!! Der Gewinner war zum Schluss Markus Schatzeder.
Donnerstag, 03.02.20118:00 Uhr
Das Frühstück verlief wie üblich. Alle unterhielten sich leise, man aß und schmierte sich zwei Brote für die Mittagspause auf der Alm.
8:45 Uhr
Wir mussten uns mit dem Umziehen beeilen, denn der Bus kam heute total früh. Alle schlitterten in der kleinen Gasse nach unten, die zur Bushaltestelle führte, weil das mit den Skistiefeln gar nicht so einfach ist, schnell voran zu kommen.
9:15 Uhr
Was soll ich noch erzählen? Dieselbe Piste, wie gestern, derselbe Skilift…
13:00 Uhr
Unsere Gruppe kommt vom Skifahren zur Mittagspause angerauscht. Heute läuft ein eigenartiges Programm ab. Englische und norwegische Radiosprecher waren anwesend und unterhielten eine Gruppe von Leuten mit roten Jacken auf den „Q is good for you“ Stand.
18:00 Uhr
Der Tag verlief ganz reibungslos. Wie immer sitzen alle an ihren üblichen Plätzen und essen ihr Abendbrot, allerdings erkennt man vielen von uns an, dass wir sportlicher unterwegs sind wie sonst. Der Muskelkater steht einigen ins Gesicht geschrieben, wenn sie aufstehen, um sich etwas zu trinken oder zu essen zu holen.
20:00 Uhr
Dafür ist das Abendprogramm der Knaller!!!! Heute ist Abschlussdisco und Nominierung der saubersten Zimmer. Yeah!!!! Unser Zimmer Nummer 7 hat gewonnen. (Was für ein Zufall! Unser Zimmer war mit acht Leuten nicht immer das sauberste… ) Der Preis war ein fetter Skier aus Schokolade!!!!! Boha, der hat im Laden 20 € gekostet! Nach der Nominierung war Disco. Die war total cool! Die Stimmung war klasse, genauso wie die die Musik!
22:30 Uhr
Die Disco ist aus. Wir gehen alle in unsere Zimmer, und sollen NORMALERWEISE schlafen….. was wir noch nicht im Traum vorhaben! Wir sitzen noch in unserer Küche und unterhalten uns. Wir merken gar nicht wie die Zeit vergeht, bis plötzlich Frau Maurer und Frau Huckele im Zimmer stehen. Oh, Oh……. Doch unerwarteterweise bekommen wir überhaupt keinen Ärger! Wir werden lediglich aufgefordert uns nun schlafen zu legen. Glück gehabt! Aber auch nur weil heute der letzte Tag war!
Freitag, 04.02.2011
7:30 Uhr
Heute wirken einige traurig, denn wir fahren um13:45 Uhr ab. Davor gehen wir trotzdem noch eine Runde Skifahren! Aber bis der Bus kommt, müssen wir unsere Koffer aus den Zimmern geschleppt haben und dieses nochmals säubern.
8:45 Uhr
Der Bus ist da. Wir wollen heute eine Talabfahrt machen, nur geht das wegen einer Verletzten aus unserer Gruppe in die Hose. Die Lehrer haben Angst, dass noch jemand sich verletzen könnte. (Na ganz große Klasse!!!! Während einige der anderen eine schön gemütliche Abfahrt machen, sitzen wir schon unten bei den Parkplätzen und warten.)
11:30 Uhr
Wir sind pünktlich zum Mittagessen. Nachher wollen wir noch einmal zum Bäcker, um uns für die Rückfahrt etwas zu kaufen.
13:45 Uhr
Koffer verladen. Es geht heimwärts. Ich weiß nicht, aber im Bus überkommt mich eine totale Müdigkeit….
15:40 Uhr
Wir sind zuhause! Alle Eltern stehen schon bei den Parkplätzen, und holen ihre Kinder ab. Natürlich will auch meine Mutter wissen wie es war. Da habe ich ja viel zu erzählen!





